Meine Top Learnings vom Aufbau meines eigenen Herzens-Business

 

1) Finde ein Thema für das du wirklich brennst

Finde ein Thema für dein Business für das du wirklich brennst. Das ist super wichtig, denn sonst wirst du nicht durchhalten. Konstanz und Durchhaltevermögen brauchst du, um damit erfolgreich zu sein. Denn Erfolg fällt nicht gleich vom ersten Tag an vom Himmel ohne etwas dafür zu tun. 

Du musst wissen für was du das machst? Warum du jeden Tag dafür aufstehst. Das Thema sollte dich jeden Tag auf´s Neue antreiben. Denn sonst kommst du von einem Hamsterrad dem Angestelltenverhältnis ins nächste Hamsterrad der Selbständigkeit. Du brauchst etwas, was dich wirklich aus tiefstem Herzen intrinsisch motiviert. Dein Thema findest du meist in deiner Lebensgeschichte, deinen persönlichen Gaben und deinen Interessen. Wenn du immer wieder verschiedene Ideen hast, frage dich, welche ist die Idee, die dich am meisten antreibt? Mit dieser solltest du beginnen. Oftmals setzt sich auch eine Idee durch, die man vor Jahren schon einmal hatte und zwischendurch vergessen hat. Suche hinter deinem Thema auch den tieferen Sinn, warum du das machst? Wenn ich andere Menschen mit Coaching helfe, durch ihr eigenes Herzens-Business ihr Leben zu verändern und einen Mehrwert für andere mit ihrer Business Idee zu erschaffen. So helfe ich darüber hinaus mehr Menschenleben positiv zu transformieren, denn den Menschen denen ich helfe, helfen wiederum anderen Menschen ihr Leben positiv zu verändern.


2) Eine klare Positionierung ist für den Start das A & O

Möchtest du ein Coaching-, Beratungs- oder Dienstleistungsbusiness aufbauen, brauchst du für den Einstieg eine klare Positionierung. Das heißt, du solltest sehr klar wissen, wer ist deine Zielgruppe, bei welchem spezifischen Problem oder Bedürfnis kannst du ihr helfen und wie unterscheidest du dich mit deinem Angebot von der Konkurrenz. Auch wenn deine große Vision allumfassender ist, ist es zu empfehlen sich zu zunächst zu fokussieren und mit einer klaren Positionierung zu starten, die später noch ergänzt werden kann.

Ich habe mit dem Start meines Business mit einem Bauchladen begonnen. Das heißt, ich habe Life Coaching,  Business Coaching und Sport Coaching angeboten mit dem Ergebnis, dass nur vereinzelt Kunden kamen. Mit einer klaren Positionierung nimmst du die Kundenperspektive ein und der Kunde möchte letztlich einfach nur sein Problem gelöst haben. Ihm ist es egal, was du alles abdecken kannst. Er möchte einen Experten für sein Problem, den er Vertrauen kann. Die Positionierung ist zudem wichtig für eine effiziente Gestaltung alle Marketingmaßnahmen. Gleichzeitig ermöglicht dir die Positionierung, dass du als Experte wahrgenommen wirst und das ist gerade für den Start super wichtig.

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3) Früher investieren

Lange Zeit dachte ich beim Aufbau meines eigenen Business: ach, ich muss nichts investieren in eine Beratung oder Coaching. Ich dachte, ich spare mir das Geld, denn jegliches Wissen finde ich in Büchern oder als frei zugänglichen Content in den Sozialen Medien. Das kann ich mir alles selbst zusammen suchen und mich belesen. Bis ich feststellte, das kostet mich zu viel Zeit, mich in die vielen Themen einzuarbeiten und man verliert leicht den Überblick, was wirklich wichtig ist. Die Zeit verging und das war Zeit, wo ich selbst dann noch keine Einnahmen hatte, um von meinem Business leben zu können. Ich hätte meinen Traum fast aufgeben müssen. Als ich mich dann doch irgendwann entschied zu investieren, weil ich nicht weiter kam, war das der absolute Gamechanger. Denn wir Menschen schwimmen oftmals in unserer eigenen Gedankensuppe und den eigenen Mustern und sehen manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Eine externe Hilfe bringt dir weitere Perspektiven und dich näher an deine Lösung. Zusätzlich sparst du noch wertvolle Zeit, wo du bereits Geld mit deinem eigenen Business verdienen kannst.


4) Eine falsche Entscheidung zu treffen ist besser, als keine zu treffen

Wenn du ein eigenes Business hast, musst du täglich neue Entscheidungen treffen. Manche haben eine größere Tragweite und manche nicht. Du stehst auf einmal allein da, es sei denn, du hast von Anfang an ein Team. Das ist erst einmal sehr ungewohnt. Denn jede Entscheidung musst du mit dir selbst ausmachen. Wichtig ist jedoch, dass du eine Entscheidung triffst. Eine Entscheidung zu treffen und sie stellt sich im Nachhinein als falsch heraus, ist immer besser als gar keine Entscheidung zu treffen und gelähmt zu sein. Dann kommst du nicht voran und der innere Druck wird steigen. Triff eine Entscheidung und sollte sie sich als ungünstig herausstellen, hast du dennoch für dich etwas gewonnen. Du hast Erfahrung gesammelt. Wenn du daraus lernst, ist das deine Wachstumschance!


5) Konstanz ist wichtiger als Brillanz

Das Wichtigste ist immer konstant am Ball zu bleiben. Was ich von anderen Unternehmern und Unternehmerinnen in meinem ersten Jahr der Selbständigkeit gelernt habe, ist, dass Erfolg niemals linear verläuft. Es gibt immer wieder "Auf" und "Ab´s". Das bekommen wir jedoch nicht mit, denn wir nehmen die Personen oder Unternehmen erst wahr, wenn sie erfolgreich sind. Wie viel Weg hinter ihnen bereits liegt und wie viele Rückschläge sie hatten, bekommen wir nicht mit. Das Wichtigste ist daher konstant über einen langen Zeitraum am Ball zu bleiben. Lieber jeden Tag konstant einen kleinen Zeitraum für das Arbeiten am eigenen Traum investieren, als an einem Tag brillant zu sein und am nächsten Tag nichts mehr dafür zu tun.

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6) Jeden Tag mindestens die wichtigste Aufgabe in den Fokus nehmen

Identifiziere jeden Morgen die wichtigste Aufgabe, die die größte positive Auswirkung auf dein Ziel hat und dich deinem Ziel ein Stück näher bringt. Es bringt dich weiter, dich auf EINE wichtige Aufgabe am Tag zu fokussieren als dich in vielen kleinen Aufgaben am Tag zu verlieren, die dich nicht weiterbringen. Kannst du diese ein wichtige Aufgabe am Tag erledigen und diese bestenfalls sogar abhaken, kannst du für dich ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen, was dich ebenfalls auch mental weiterbringen wird.


7) Achte auf dein Umfeld und suche dir Gleichgesinnte

Dein Umfeld kann dich inspirieren, es kann dich aber auch zurückhalten. Bist du von vielen Menschen umgeben, die an deiner Idee oder deinem Weg zweifeln, so ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch, dass du ebenfalls daran zweifeln wirst. Sprich nicht mit jedem aus deinem Umfeld über deine Ideen und Vorhaben sowie hole dir keine Ratschläge von Personen ein, die nicht da stehen oder die Erfahrung gemacht haben, wo du hin möchtest. Das könnte dich verunsichern. Suche dir lieber Rat und Austausch mit Gleichgesinnten, die alle etwas bewegen möchten, ihre Erfahrung teilen und dich inspirieren. 


8) Alles einfach halten und nicht verzetteln

Mein größtes Learning ist, dass es nicht kompliziert sein muss. Am Anfang wirkt alles groß und kompliziert. Wir verlieren den Blick für das Wesentliche und können uns leicht verzetteln. Stelle dir die wichtigsten Fragen für dein Business: Welchen Mehrwert kannst du für deine Kunden erschaffen? Wie kannst du fortwährend den Mehrwert vergrößern? Wer ist dein Kunde überhaupt? Wo finde ich diesen und wie mache ich auf mich aufmerksam und wie kann ich meine Skills "zu verkaufen" ausbauen? Versuche dir immer wieder diese Fragen zu beantworten und den einfachsten Weg zu finden die Antworten dafür umzusetzen. Frage dich immer, geht es noch einfacher? Auch in der Organisation deiner täglichen Arbeit.

 
9) Binde deinen Kunden von Anfang an in die Entwicklung

deines Angebotes mit ein 

Es ist das Schlimmste viel Zeit, Energie und vielleicht auch Geld zu investieren und dir Gedanken zu machen, wie ein gutes Angebot für deine Kunden aussehen könnte, um dann festzustellen, dein Produkt braucht keiner und kauft keiner. Das kann sehr erschütternd sein. Binde deine potentiellen Kunden von Anfang an in die Entwicklung deines Produktes und Angebotes mit ein und hole dir dazu Feedback ein, um von Anfang an daraus zu lernen und zu optimieren. Triff erst Annahmen zu einem möglichen Produkt und überprüfe diese in einer realen Situation mit Testkunden. Erst, wenn du deine Annahmen zum Produkt überprüft hast, kannst du sicher gehen, dass dein Produkt funktioniert und du damit Kunden gewinnen wirst, um davon leben zu können. 

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10) Diszipliniert und intuitiv arbeiten - die Mischung macht es
Ein weiteres wichtiges persönliches Learning für mich war, eine richtige Mischung aus disziplinierten Arbeiten und intuitiven Arbeiten zu finden. Beides ist super wichtig. Die Disziplin benötigst du, um deine Vorhaben auch wirklich umzusetzen und konstant am Ball zu bleiben. Die Intuition benötigst du, um spielerisch und kreativ zu sein und stimmige Entscheidungen für dich zu treffen. Ich bin zu Beginn meines Business nur rational vorgegangen und habe nicht darauf geachtet, was mein Herz mir sagt, sondern nur die Vernunft. Das hat mich manchmal auf Umwege gebracht und es hat sich nicht stimmig angefühlt. Am Ende war es dann auch nicht stimmig und ich hätte schon viel früher auf meine Intuition hören sollen. Es ist manchmal nicht so einfach die richtige Balance zu finden. Aber die Übung macht den Meister und man kann seine Intuition auch trainieren.

11) Die Entscheidung ein Business zu gründen, bedeutet immer auch die Persönlichkeit weiterzuentwickeln
Ein eigenes Business zu gründen, bedeutet dich noch besser kennen zu lernen, wer du wirklich bist. Wenn du ein eigenes Business hast, wirst du mit dir selbst konfrontiert und du wirst dich noch einmal ganz anders wahrnehmen. Du wirst Seiten an dir entdecken, die dir vorher noch nicht so bewusst waren. Du wirst mit deinen Ängsten und Glaubenssätzen konfrontiert, aber auch mit dem, wie viel du selbst in der Hand hast zu gestalten und die Dinge in die Hand zu nehmen und deinen Erfolg selbst beeinflussen kannst. Es gibt Dinge, wo du dir selbst im Weg stehst. Aber gleichzeitig ist es eine große Möglichkeit über dich hinauszuwachsen. Es ist neben einer Partnerschaft und Elternsein das größte Persönlichkeitsentwicklungstool überhaupt. Es ist eine große Chance zu wachsen und so ging es mir auch in meinem ersten Jahr der Selbständigkeit. Sei dem gegenüber offen und sieh alles als dankbare Herausforderung daran zu wachsen und das tust du.  

12) Bringe von Anfang an ganzheitlich alle Lebensbereiche in Balance 

Aus meiner Sicht ist es super wichtig darauf zu achten von Anfang an alle deine Lebensbereiche in Balance zu halten. Sei es die körperliche Fitness, gesunde Ernährung, die Beziehung zu anderen Menschen oder deine mentale Gesundheit. Ich denke, dass es nur dann möglich ist, genügend Energie und eine spielerische Leichtigkeit für das eigene Business zu haben, die wiederum notwendig ist, um kreativ und erschaffend zu sein. Es gibt Verfechter, die sagen, dass es notwendig ist, in den ersten Jahren nur hart zu hustlen und andere Lebensbereiche zunächst zurückzustellen. Davon halte ich persönlich nichts. Ich glaube, dein größtes Potential kannst du nur dann abrufen, wenn alle Lebensbereiche in Balance sind und persönliche Baustellen, die man in einem der Bereiche hat, zu minimieren. Langfristig bringt dich das weiter und hilft dir konstant am Ball zu bleiben.


13) Diejenigen setzen sich durch, die einen echten Mehrwert erschaffen, diesen genau kennen und diesen auch klar kommunizieren können

Es ist super wichtig den Mehrwert zu kennen, den du deinen Kunden bietest. Kenne diesen bis in kleinste Detail und kommuniziere diesen klar und vor allem aus einer Kundenperspektive. Dem Kunden ist es im Grund egal, wie viele Qualifikationen du hast und welche Methoden ihr mit eurer Dienstleistung anwendet. Dem Kunden interessiert nur, ob ihr sein spezifisches Problem oder Bedürfnis für ihn lösen könnt. Möchte der Kunde zum Beispiel abnehmen, dann kann er einfach ein Programm zum Abnehmen machen oder ein Programm, dass ihn ermöglicht, dass er sich attraktiver, gesünder und wohler in seiner Haut fühlt und damit mehr Lebensqualität gewinnt.

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14) Achte auf deine täglichen Gedanken

Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle und andersherum. Deine Gefühle beeinflussen wiederum deine Entscheidungen und dein Handeln. All das zusammen, manifestiert sich auf die Dauer zu deiner Persönlichkeit und das formt deine tägliche Realität. Wenn du denkst, dass du es nicht schaffst, wirst du es so fühlen und irgendwann auch danach handeln. Mir hat es geholfen, mich jeden Tag mit inspirierenden und motivierenden Gedanken auseinanderzusetzen in Form von Büchern, Podcasts und anderem Content. Hörst du jeden Tag einen inspirierenden Podcast, Hörbücher oder ein Buch, wo du auch andere Perspektiven noch einmal liest und hörst, wird es auf die Dauer deine Gedanken positiv beeinflussen.

15) Gewohnheiten entwickeln, die dich weiterbringen

Wirf einen Blick auf deine täglichen Gewohnheiten. Vor allem die, die vielleicht sogar automatisch und unbewusst ablaufen. Geben sie dir Energie oder rauben sie dir Energie? Sind sie dienlich deinen Traum zu erreichen oder sogar eher hinderlich. Versuche dir diese Gewohnheit einmal bewusst zu machen und entwickle Routinen, die dich weiterbringen. Für mich war ein Gamechanger eine ausgiebige Morgenroutine zu entwickeln. Ich stehe morgens auf und meditiere. Danach gehe ich für 30 Minuten zum Sport. Auf dem Weg hin und wieder zurück höre ich einen Podcast. Danach frühstücke ich, notiere mir die ersten Gedanken, Ideen und Einfälle des Tages und überlege mir, was die wichtigste Aufgabe des Tages ist, bevor ich in mein Business starte. Die Morgenroutine hilft mir meinen Körper und Geist in Einklang zu bringen. Da jede Handlung abgeschlossen ist, kann ich kleinere Erfolgserlebnisse bereits zum Start des Tages verbuchen und diese stimmen unbewusst mental auf den Tag ein und sind nicht zu unterschätzen. Da es sich um eine tägliche Routine mit wenigen Ausnahmen handelt, wo keine wichtigen neuen Entscheidungen getroffen werden, hilft es die Energie für wichtige Entscheidungen am Tag aufzusparen.

16) Testen, lernen, anpassen

Um wirklich sicherzugehen, ob deine Business Idee, dein Geschäftsmodell oder dein Produkt funktioniert, teste es ausgiebig. Erst dann kannst du dir Gewiss sein. Sieh das Testen spielerisch an. Verwerte jedes Feedback als wichtige Erkenntnis. Lerne daraus und passe alles schrittweise an, bis es funktioniert.

17) Wirf deinen Perfektionismus über Board

Ein weiteres Learning war, dass der eigene Perfektionismus uns oftmals vom Umsetzen abhält. Das Produkt oder die Idee war in meinen Augen noch nicht perfekt. Ich war noch nicht bereit. Was ist, wenn es nicht funktioniert oder die Erwartungen der anderen nicht trifft. Was ist, wenn mich viele Leute Scheitern sehen. Das sind typische Ausreden dafür, mit der eigenen Idee oder dem Produkt nicht nach außen zu gehen. So ging es mir auch. Ich schob alles vor mir her, da es aus meiner Sicht noch nicht perfekt war. Ich fühlte mich lange Zeit nicht bereit. Mittlerweile weiß ich, dass es den meisten so geht, die ein neues Business an den Start bringen. Es hilft uns jedoch nicht weiter. Dieser Schritt ist früher oder später sowieso notwendig, um herauszufinden, wo wir, unser Business und unser Produkt stehen, um dann dieses Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und daran zu wachsen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gehe daher lieber frühzeitig mit einem nicht perfekten Angebot raus und entwickle dieses kundennah weiter. Dabei kannst du mit offenen Karten spielen, dass du ganz am Anfang stehst und bitte deine ersten Kunden um Feedback. Menschen helfen anderen Menschen gern und das macht es auch viel authentischer. Menschen beobachten andere Menschen gern bei ihrer Entwicklung, da wir Menschen alle nicht perfekt sind, bauen wir eine andere Bindung zu ihnen auf. Wir können uns viel besser damit identifizieren.

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